Gedenken an Hatun Sürücü

Heute haben wir bei einer Kranzniederlegung an Hatun Aynur Sürücü erinnert, die heute vor 21 Jahren Opfer eines Femizids wurde. Ihr Tod mahnt uns, Gewalt gegen Frauen nicht nur zu betrauern, sondern ihre Ursachen konsequent zu benennen und zu bekämpfen.

Für mich gehört dazu auch der Blick auf die Täter und auf die Arbeit mit Jungen und jungen Männern. Gewalt entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern aus patriarchalen Rollenbildern, Machtansprüchen und erlernten Vorstellungen von Männlichkeit. Projekte wie HEROES in Neukölln leisten hier unverzichtbare Arbeit, indem sie mit jungen Männern über Gleichberechtigung, Verantwortung und Gewaltfreiheit sprechen.

Femizidprävention heißt deshalb: Frauen schützen, Betroffene stärken und zugleich früh ansetzen, um Gewalt vorzubeugen. Erinnerung allein reicht nicht. Es braucht politische Verantwortung, verlässliche Finanzierung solcher Initiativen und eine klare Haltung gegen jede Form von frauenfeindlicher Gewalt.

#GewaltfreiLeben
#PräventionWirkt
#Gleichberechtigung
#VerantwortungÜbernehmen

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren