Meine Themen für Schöneberg Süd und Berlin

Schöneberg Süd – mein Kiez, meine Verantwortung

Verwurzelt im Stadtteil

Schöneberg Süd ist mein Kiez, mein Lebensumfeld und der Ort, an dem ich politisch Verantwortung übernehme. Ich bin hier aufgewachsen, habe hier lange gelebt und kenne die besonderen Stärken dieses Stadtteils ebenso wie seine Herausforderungen. Schöneberg Süd ist geprägt von Vielfalt, von gewachsenen Nachbarschaften und von einem starken zivilgesellschaftlichen Engagement. Für mich bedeutet Politik vor Ort, diese Strukturen ernst zu nehmen und gemeinsam mit den Menschen weiterzuentwickeln. Ein lebenswerter Kiez entsteht dort, wo Begegnung möglich ist und sich Menschen gehört fühlen.

Der Wahlkreis Schöneberg Süd

Der Wahlkreis Schöneberg Süd

Engagement, Nachbarschaft und Solidarität

Ein zentrales Beispiel für gelebte Solidarität im Stadtteil ist Schöneberg hilft e.V.
Der Verein unterstützt geflüchtete Menschen und Nachbar*innen mit Beratung, Begleitung und ehrenamtlicher Hilfe und ist für viele eine unverzichtbare Anlaufstelle im Alltag. Dieses Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt und zeigt, wie viel Verantwortung Menschen im Kiez füreinander übernehmen. Solche Initiativen brauchen verlässliche politische Unterstützung, damit sie ihre Arbeit dauerhaft fortsetzen können.

Ein weiteres Projekt, das mir besonders wichtig ist, ist Tramdepot e. V.
Die Initiative setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Nutzung des ehemaligen Straßenbahndepots in der Belziger Straße ein. Ziel ist es, diesen denkmalgeschützten Ort gemeinsam mit der Nachbarschaft als offenen, sozialen und kulturellen Raum zu entwickeln. Tramdepot e. V. steht für Beteiligung, Transparenz und eine Stadtentwicklung, die nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet.

Stadtentwicklung rund um Südkreuz und Gasometer

Der Gasometer auf dem EUREF-Campus ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Schöneberg Süd. Er steht für den Wandel des Quartiers und verbindet industrielle Geschichte mit moderner Nutzung. Rund um den Gasometer ist ein Standort für Forschung, Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung entstanden. Gleichzeitig zeigt dieses Gebiet, wie wichtig es ist, große Entwicklungsprojekte verantwortungsvoll zu gestalten und ihre Auswirkungen auf den Kiez mitzudenken. Stadtentwicklung muss dem Stadtteil nutzen und darf nicht zur Verdrängung führen.

Bildung, Kultur und öffentliche Infrastruktur

Zu einem lebenswerten Schöneberg Süd gehören für mich starke öffentliche Einrichtungen. Die Mittelpunktbibliothek Schöneberg ist ein zentraler Ort für Bildung, Kultur und Begegnung. Sie bietet Zugang zu Wissen, schafft Räume für Austausch und stärkt Teilhabe für alle Generationen. Auch die Schwimmbäder im Bezirk, insbesondere das Stadtbad Schöneberg, sind wichtige Orte für Bewegung, Gesundheit und gemeinschaftliche Freizeit.

Ein besonderer Lern- und Erfahrungsort ist die Gartenarbeitsschule Tempelhof-Schöneberg. Hier erleben Kinder und Jugendliche Natur, Umweltbildung und Nachhaltigkeit ganz praktisch. Solche Orte sind unverzichtbar, weil sie Bildung, Verantwortung und Gemeinschaft miteinander verbinden. Ebenso wichtig ist mir die Jugendverkehrsschule am Sachsendamm, in der Kinder Verkehrssicherheit erlernen und sich sicher im Straßenraum bewegen können.

Grünräume, Umwelt und Lebensqualität

Schöneberg Süd verfügt über wertvolle Grün- und Freiräume, die für Lebensqualität, Erholung und Klimaanpassung eine große Rolle spielen. Grünzüge und Freiflächen im Umfeld des Südkreuzes bieten Raum für Begegnung und Aufenthalt. Diese Orte sind wichtig für das soziale Leben im Kiez und müssen erhalten und weiterentwickelt werden. Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich, Umwelt, Gesundheit und soziale Aspekte gemeinsam zu denken.

Mein politischer Anspruch für Schöneberg Süd

Politik im Kiez heißt für mich zuhören, vernetzen und Verantwortung übernehmen. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur, Bildung, Kultur, sichere Mobilität und nachhaltige Stadtentwicklung gehören untrennbar zusammen. Schöneberg Süd lebt vom Engagement der Menschen vor Ort und von Orten, die Gemeinschaft ermöglichen. Ich setze mich dafür ein, dass dieser Stadtteil solidarisch, lebendig und für alle lebenswert bleibt.

Ein besonderer Ort in Schöneberg Süd ist für mich der Natur-Park im Südgelände. Das ehemalige Bahngelände verbindet auf einzigartige Weise Industriekultur, Naturschutz und Erholung. Hier ist ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere entstanden, der zugleich den Menschen im Kiez offensteht. Das Südgelände zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung gelingen kann, wenn Natur, Geschichte und öffentliche Nutzung zusammengedacht werden. Solche Orte sind für die ökologische Vielfalt, für Umweltbildung und für die Lebensqualität im dicht bebauten Stadtraum unverzichtbar und verdienen besonderen Schutz.

Mir ist es wichtig, dass alle Menschen in Schöneberg sicher unterwegs sein können. Ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß: Jede*r soll unbeschadet dort ankommen, wo er hinmöchte. Besonders auf Schulwegen liegt mir das Wohl unserer Kinder am Herzen. Ich setze mich dafür ein, dass Radwege sicher, gut ausgebaut und leicht nutzbar sind und dass Fußgänger*innen nicht nur gefahrlos die Straßen überqueren, sondern sich auch auf dem Bürgersteig sicher bewegen können. Ein wichtiger Schritt ist für mich die Ausweitung von Tempo 30, denn die jetzigen Rücknahmen z.B. in der Dominicusstraße, durch den Senat sind ein Fehler und gefährden die Verkehrssicherheit nachhaltig, zumal es sich auch um Grundschulwege handelt. Für mich bedeutet grüne Politik, den Verkehr nicht nur klimafreundlich, sondern auch lebenswert und menschenfreundlich zu gestalten.

So kann Schöneberg ein Ort sein, an dem wir alle gern unterwegs sind.


Bildung und Schule – meine politische Haltung

Bildung ist für mich das zentrale Gerechtigkeitsprojekt unserer Stadt. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich ehrenamtlich und politisch mit dem Thema Schule und weiß, wie stark Bildungschancen noch immer von Herkunft und sozialem Umfeld abhängen. Genau das möchte ich verändern.

Ich setze mich dafür ein, dass Schulen Orte sind, an denen alle Kinder gesehen und gefördert werden. Inklusion ist für mich kein Nice-to-have, sondern ein Menschenrecht, das wir endlich konsequent umsetzen müssen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass gemeinsames Lernen soziale Kompetenzen stärkt und Ausgrenzung abbaut, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Auch deshalb unterstütze ich Gemeinschaftsschulen aus voller Überzeugung. Sie ermöglichen längeres gemeinsames Lernen und eröffnen Kindern unterschiedliche Bildungswege ohne frühe Sortierung. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigen erfolgreiche Beispiele auch in unserem Bezirk.

Mir ist besonders wichtig, dass geflüchtete Kinder schnell in den regulären Schulalltag eingegliedert werden. Lange Verweildauern in separaten Klassen erschweren Teilhabe und Bildungserfolg. Alle Kinder gehören in die Regelschule und brauchen dort qualifizierten Unterricht. Dafür sind multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Sonderpädagogik unverzichtbar. Ich erlebe täglich, wie wichtig Schulsozialarbeit für ein gutes Lernklima ist.

Gleichzeitig müssen wir dem Lehrkräftemangel mit einer nachhaltigen Ausbildungsoffensive begegnen. Gute Bildung braucht auch gute Gebäude, gesunde Lernräume und barrierefreie Ausstattung.

Demokratiebildung, kulturelle Bildung und soziale Kompetenzen gehören für mich selbstverständlich dazu.

Mein Ziel ist ein Bildungssystem, das jedes Kind stärkt und keines zurücklässt.

Zum neuen Schuljahr

Willkommen in der Schule!

Ich wünsche einen wunderbaren Start in die Schulzeit, begleitet von zugewandten Lehrkräften, bestmöglichster Unterstützung in allen Phasen und einen Bildungsweg, der jedem Kind alles gibt, um später unabhängig und glücklich zu sein.

Gleiche Chancen für alle Kinder

Bildung darf nicht von Herkunft oder Einkommen abhängen. Schulen sollen jedes Kind stärken.

Inklusion als Menschenrecht

Gemeinsames Lernen braucht barrierefreie Räume, passende Unterstützung und ausreichend Fachkräfte.

Gemeinschaftsschulen und starke Teams

Längeres gemeinsames Lernen mit einem multiprofessionellen Team eröffnet faire Bildungswege. Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Gesundheitsfachkräfte und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam.

Tempo 30 auf Schulwegen

Kinder sollen unbeschadet in der Schule ankommen. Tempo 30 und sichere Querungsstellen schützen sie auf ihrem Weg zur Schule und zurück.


Demokratie, Zusammenhalt und Vielfalt – dafür stehe ich

Demokratie ist für mich kein abstrakter Begriff, sondern eine tägliche Aufgabe. Ich bin überzeugt, dass demokratische Werte dort gelernt werden, wo Menschen mitgestalten können. Besonders Kinder und Jugendliche brauchen echte Beteiligungsmöglichkeiten, um Demokratie zu erleben.

Deshalb setze ich mich seit vielen Jahren für Formate wie den Schüler*innenHaushalt ein. Wenn junge Menschen selbst über ein Budget entscheiden, lernen sie Verantwortung, Demokratie und gegenseitigen Respekt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass solche Beteiligungsmodelle das demokratische Bewusstsein nachhaltig stärken. Denn gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich ernst genommen fühlen.

Gleichzeitig beobachte ich mit großer Sorge den wachsenden Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft. Dem stelle ich mich klar und konsequent entgegen. Antisemitismus ist kein Randproblem, sondern eine Gefahr für unsere Demokratie. Mein Engagement in Bündnissen gegen Antisemitismus ist Ausdruck dieser Haltung. Eine offene Gesellschaft lebt davon, dass alle Menschen gleiche Rechte haben und Vielfalt ist für mich eine enorme Kraft, die wir gemeinsam nutzen müssen. Ehrenamtliches Engagement spielt dabei eine zentrale Rolle. Ich erlebe immer wieder, wie Initiativen und Vereine den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort stärken. Demokratie braucht diese zivilgesellschaftlichen Strukturen und verlässliche politische Unterstützung.

Für mich heißt Demokratie auch, offen für Neues sein, allem zuzuhören, eigenen Positionen immer wieder zu überdenken und Verantwortung zu übernehmen. Nur so bleibt unsere Gesellschaft offen, solidarisch und widerstandsfähig gegen Demokratiefeinde.