Schöneberg Süd – mein Kiez, meine Verantwortung

Verwurzelt im Stadtteil

Schöneberg Süd ist mein Kiez, mein Lebensumfeld und der Ort, an dem ich politisch Verantwortung übernehme. Ich bin hier aufgewachsen, habe hier lange gelebt und kenne die besonderen Stärken dieses Stadtteils ebenso wie seine Herausforderungen. Schöneberg Süd ist geprägt von Vielfalt, von gewachsenen Nachbarschaften und von einem starken zivilgesellschaftlichen Engagement. Für mich bedeutet Politik vor Ort, diese Strukturen ernst zu nehmen und gemeinsam mit den Menschen weiterzuentwickeln. Ein lebenswerter Kiez entsteht dort, wo Begegnung möglich ist und sich Menschen gehört fühlen.

Engagement, Nachbarschaft und Solidarität

Ein zentrales Beispiel für gelebte Solidarität im Stadtteil ist Schöneberg hilft e.V.
Der Verein unterstützt geflüchtete Menschen und Nachbar*innen mit Beratung, Begleitung und ehrenamtlicher Hilfe und ist für viele eine unverzichtbare Anlaufstelle im Alltag. Dieses Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt und zeigt, wie viel Verantwortung Menschen im Kiez füreinander übernehmen. Solche Initiativen brauchen verlässliche politische Unterstützung, damit sie ihre Arbeit dauerhaft fortsetzen können.

Ein weiteres Projekt, das mir besonders wichtig ist, ist Tramdepot e. V.
Die Initiative setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Nutzung des ehemaligen Straßenbahndepots in der Belziger Straße ein. Ziel ist es, diesen denkmalgeschützten Ort gemeinsam mit der Nachbarschaft als offenen, sozialen und kulturellen Raum zu entwickeln. Tramdepot e. V. steht für Beteiligung, Transparenz und eine Stadtentwicklung, die nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet.

Stadtentwicklung rund um Südkreuz und Gasometer

Der Gasometer auf dem EUREF-Campus ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Schöneberg Süd. Er steht für den Wandel des Quartiers und verbindet industrielle Geschichte mit moderner Nutzung. Rund um den Gasometer ist ein Standort für Forschung, Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung entstanden. Gleichzeitig zeigt dieses Gebiet, wie wichtig es ist, große Entwicklungsprojekte verantwortungsvoll zu gestalten und ihre Auswirkungen auf den Kiez mitzudenken. Stadtentwicklung muss dem Stadtteil nutzen und darf nicht zur Verdrängung führen.

Bildung, Kultur und öffentliche Infrastruktur

Zu einem lebenswerten Schöneberg Süd gehören für mich starke öffentliche Einrichtungen. Die Mittelpunktbibliothek Schöneberg ist ein zentraler Ort für Bildung, Kultur und Begegnung. Sie bietet Zugang zu Wissen, schafft Räume für Austausch und stärkt Teilhabe für alle Generationen. Auch die Schwimmbäder im Bezirk, insbesondere das Stadtbad Schöneberg, sind wichtige Orte für Bewegung, Gesundheit und gemeinschaftliche Freizeit.

Ein besonderer Lern- und Erfahrungsort ist die Gartenarbeitsschule Tempelhof-Schöneberg. Hier erleben Kinder und Jugendliche Natur, Umweltbildung und Nachhaltigkeit ganz praktisch. Solche Orte sind unverzichtbar, weil sie Bildung, Verantwortung und Gemeinschaft miteinander verbinden. Ebenso wichtig ist mir die Jugendverkehrsschule am Sachsendamm, in der Kinder Verkehrssicherheit erlernen und sich sicher im Straßenraum bewegen können.

Grünräume, Umwelt und Lebensqualität

Schöneberg Süd verfügt über wertvolle Grün- und Freiräume, die für Lebensqualität, Erholung und Klimaanpassung eine große Rolle spielen. Grünzüge und Freiflächen im Umfeld des Südkreuzes bieten Raum für Begegnung und Aufenthalt. Diese Orte sind wichtig für das soziale Leben im Kiez und müssen erhalten und weiterentwickelt werden. Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich, Umwelt, Gesundheit und soziale Aspekte gemeinsam zu denken.

Mein politischer Anspruch für Schöneberg Süd

Politik im Kiez heißt für mich zuhören, vernetzen und Verantwortung übernehmen. Bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur, Bildung, Kultur, sichere Mobilität und nachhaltige Stadtentwicklung gehören untrennbar zusammen. Schöneberg Süd lebt vom Engagement der Menschen vor Ort und von Orten, die Gemeinschaft ermöglichen. Ich setze mich dafür ein, dass dieser Stadtteil solidarisch, lebendig und für alle lebenswert bleibt.

Ein besonderer Ort in Schöneberg Süd ist für mich der Natur-Park im Südgelände. Das ehemalige Bahngelände verbindet auf einzigartige Weise Industriekultur, Naturschutz und Erholung. Hier ist ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere entstanden, der zugleich den Menschen im Kiez offensteht. Das Südgelände zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung gelingen kann, wenn Natur, Geschichte und öffentliche Nutzung zusammengedacht werden. Solche Orte sind für die ökologische Vielfalt, für Umweltbildung und für die Lebensqualität im dicht bebauten Stadtraum unverzichtbar und verdienen besonderen Schutz.

Mir ist es wichtig, dass alle Menschen in Schöneberg sicher unterwegs sein können. Ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß: Jede*r soll unbeschadet dort ankommen, wo er hinmöchte. Besonders auf Schulwegen liegt mir das Wohl unserer Kinder am Herzen. Ich setze mich dafür ein, dass Radwege sicher, gut ausgebaut und leicht nutzbar sind und dass Fußgänger*innen nicht nur gefahrlos die Straßen überqueren, sondern sich auch auf dem Bürgersteig sicher bewegen können. Ein wichtiger Schritt ist für mich die Ausweitung von Tempo 30, denn die jetzigen Rücknahmen z.B. in der Dominicusstraße, durch den Senat sind ein Fehler und gefährden die Verkehrssicherheit nachhaltig, zumal es sich auch um Grundschulwege handelt. Für mich bedeutet grüne Politik, den Verkehr nicht nur klimafreundlich, sondern auch lebenswert und menschenfreundlich zu gestalten.

So kann Schöneberg ein Ort sein, an dem wir alle gern unterwegs sind.