Bündnis gegen Antisemitismus

Das Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg versteht sich als ein Gremium, das sich gegen Antisemitismus und für eine stärkere Sichtbarkeit jüdischer Realitäten einsetzt. Das Bündnis problematisiert jede Form von Antisemitismus und reagiert nicht ausschließlich auf radikale (manifeste) Formen von Antisemitismus. Antisemitismus wird gesamtgesellschaftlich gedacht und nicht einzelnen Gruppen übertragen. Antisemitismus versteht das Bündnis dabei im Anschluss an die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus als eine bestimmte Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden, die sich als Hass gegenüber Jüdinnen und Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen. Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus ist verbindliche Arbeitsgrundlage aller Mitglieder und Kooperationsparter_innen des Bündnisses gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg.

Das Treffen richtet sich ausdrücklich sowohl an aktive Mitglieder als auch an Menschen, die sich künftig im Bündnis engagieren und Mitglied werden möchten. Ein Kennenlernen, der Einstieg in das gemeinsame Engagement und die Aufnahme neuer Mitwirkender sind ausdrücklich vorgesehen.

Mittwoch
11.03.2026
18:00 – 20:00 Uhr
Rathaus Schöneberg
John-F-Kennedy-Platz
Berlin
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