Was mich bewegt

Für das rbb-Format „Die Straße entscheidet“ habe ich mit Menschen gesprochen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind und sich für obdachlose Menschen engagieren. Für mich gehört dazu vor allem, zuzuhören und Politik gemeinsam mit den Betroffenen zu entwickeln. Housing First ist für mich der richtige Ansatz: Eine eigene Wohnung muss am Anfang stehen, denn sie schafft die Grundlage für Stabilität und dafür, weitere Probleme überhaupt bewältigen zu können. Frühzeitige Hilfen, um Wohnungsverlust zu verhindern, und mehr dauerhaft bezahlbarer Wohnraum sind entscheidend, damit Menschen gar nicht erst auf der Straße landen. Obdachlosigkeit ist keine Frage persönlichen Versagens, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, die eine verlässliche Sozial- und Wohnungspolitik erfordert.

Hier geht es zum Beitrag vom RBB

Schöneberg, aber sauber!

Rund um die Apostel‑Paulus‑Kirche haben wir gemeinsam angepackt und unseren Kiez beim Clean‑up ein Stück sauberer gemacht. Die Aktion fand im Rahmen des Earth Day statt und war Teil von „Berlin räumt auf“, der gemeinsamen Initiative von rbb und BSR. Viele ehrenamtlich Engagierte waren dabei – und wir GRÜNE aus Schöneberg waren breit vertreten.

Solche Clean‑ups zeigen, wie viel wir vor Ort bewegen können. Sie machen sichtbar, dass Umweltbildung nicht erst in der Schule beginnt, sondern mitten im Alltag: beim gemeinsamen Handeln, beim Hinschauen und beim Verantwortung‑Übernehmen für den eigenen Kiez.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Engagement allein nicht reicht. Damit Berlin sauberer, gerechter und nachhaltiger wird, braucht es politische Rahmenbedingungen, die dieses Engagement unterstützen. Genau dafür setzen wir uns ein – mit klaren Forderungen für bessere Entsorgungsmöglichkeiten, mehr Reinigungskapazitäten, wirksame Kontrollen und eine konsequente Abfallvermeidung.

Meine zentralen Forderungen für einen sauberen Kiez: